KuCa: Studierendenhaus an der PH Freiburg

"Die vielfältigen Aktivitäten rund um das KuCa haben mich sehr beeindruckt. Sie sind beredtes Zeugnis für das hohe Engagement der Studierenden an der Pädagogischen Hochschule Freiburg." 

(Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg [Quelle .pdf])

KuCa bleibt!

KuCa - das ganze Jahr volles Programm: Vorträge, Kino, Open-Stage, Konzerte, Theater & viels mehr! (Foto ag Freiburg: KuCa-bleibt!-Rave!! am 21.01.2013 vor dem KuCa)

"Guerilla-Weaving" für den Erhalt des KuCas

 

(29.06.2013) Studierende des Faches Haushalt und Textil haben am 27.06.2013 mit einer Webaktion auf den drohenden Abriss des KuCas aufmerksam gemacht. Dafür wurde das Geländer vor dem KuCa und einige Bäume eingewebt. Mit dieser Aktion haben sie ihren ganz eigenen Beitrag zum Erhalt des Studierendenhauses an der PH Freiburg geleistet. Danke!

Weitere Aktionsideen sind herzlich willkommen - setze auch du dein Zeichen für den Erhalt des KuCas!

Stellungnahme des UStA zur Feststellung von Personalien von angeblichen Besetzer*innen des Bahnhofs in Freiburg-Littenweiler

(22.05.2013) Am 14.05.2013 kam es im Zuge eines gut besuchten und erfolgreichen "KuCa Aktionstages" für den Erhalt des selbstverwalteten Studierendenhauses "KuCa" an der PH Freiburg zu einer kurzzeitigen Besetzung des seit Jahren leerstehenden Bahnhofsgebäudes Littenweiler durch Freundinnen und Freunde des KuCas.

Als die Besetzung bereits seit längerem freiwillig und friedlich beendet worden war und die Sofas, Stühle und Infotische, die sich vor dem Bahnhof befanden, größtenteils weggeräumt worden waren, wurden die aufräumenden Studierenden von einer plötzlich anrückenden Einsatzhundertschaft der Polizei zum Verlassen des Geländes vor dem Bahnhof aufgefordert. Im Zuge dessen positionierten sich ebenfalls etwa 20 Polizist*innen gegenüber dem KuCa. Warum dieses geschah ist bislang nicht klar und lässt den Schluss offen, den Polizeikräften sei es lediglich um die Einschüchterung der anwesenden Personen gegangen.

Weiterlesen der Stellungnahme als .pdf

Anmerkung: Die Badische Zeitung hat bereits am 18.05.2013 zum gleichen Thema berichtet und damit richtiggestellt, dass die Personalien von zwei Personen nicht beim angeblichen Verlassen des Bahnhofs, sondern erst etwa zwei Stunden nach Beendigung der Besetzung aufgenommen wurden. Zum Artikel der Badischen Zeitung

Studierende besetzen Bahnhofsgebäude in Freiburg-Littenweiler


(14.05.2013) Am heutigen Dienstag, den 14. Mai 2013 haben Freundinnen und Freunde des KuCas, im Verlauf eines KuCa-Aktionstages, [gegen 14:00 Uhr] das Bahnhofsgebäude in Freiburg-Littenweiler besetzt. Grund hierfür ist der von Baubürgermeister Haag angekündigte und vom Freiburger Gemeinderat beschlossene Abriss des selbstverwalteten Studierendenhauses "KuCa" an der Pädagogischen Hochschule Freiburg Ende 2014.

Ein geeignetes Ersatzobjekt, welches die Büros der Studierendenvertretung mit dem selbstverwalteten KuCa sowie Lernräumlichkeiten unter einem Dach verbinden würde und ab dem Zeitpunkt des KuCa-Abrisses bezogen werden könnte, wurde bisher noch nicht in Aussicht gestellt. Die Besetzer*innen fordern deswegen die Stadt Freiburg auf, den Studierenden der PH Freiburg das Bahnhofsgebäude in Freiburg-Littenweiler für ein neues KuCa zur Verfügung zu stellen.

Weitelesen der Presseerklärung als .pdf

Fotos und weitere Berichte findet ihr hier.

Solierklärung von PHA

Solierklärung des u-asta der Uni Freiburg

Update: Gegen 19:00 Uhr wurde die Besetzung freiwillig und friedlich beendet. Das hinderte die Polizei jedoch nicht daran, das mittlerweile wieder leer stehende Bahnhofsgebäude mit einer Einsatzhunderschaft zu "räumen". Gleichzeitig wurde das KuCa von Polizeikräften belagert und von zwei Personen die Personalien aufgenommen. Während der heutigen Gemeinderatssitzung solidarisierte sich die Fraktion der Unabhängigen Listen [UL] mit dem KuCa, Oberbürgermeister Salomon hingegen hatte für die Solidaritätserklärung der UL und somit für die Studierenden kein Verständnis und sprach davon, dass wenn unter "Aktuelles" über das KuCa und die Bahnhofsbesetzung gesprochen wird, der Gemeinderat ja auch gleich über Syrien sprechen könne. Die Aussage des OB lässt tief blicken.

We want this for KuCa!

KuCa Aktionstag am 14. Mai 2013

Liebe Anwohnerinnen und Anwohner der PH Freiburg, liebe Familien, liebe Freundinnen und Freunde des KuCa,

(10.05.2013) Das Kulturcafé (KuCa) an der PH Freiburg kämpft seit einiger Zeit um sein Überleben. Das ist nicht nur ein Kampf zur Erhaltung von fairem, kostengünstigen Kaffee und einem belegten Brot in der Mittagspause. Es ist vielmehr der Kampf darum, einen Freiraum zu erhalten. Einen Freiraum, der für alle Menschen offen steht und Kreativität, kulturelle Angebote vielfältiger Art, reflektierte und kritische Betrachtung und Diskussion der (Bildungs-)Politik, sowie unserer Gesellschaft in den Mittelpunkt stellt und fördert. Es ist ein Kampf darum, das KuCa als Ort des Austausches und der Begegnung an der Pädagogischen Hochschule Freiburg und in Littenweiler zu erhalten.

[...] Daher laden wir Sie/Euch recht herzlich ein, am Dienstag, den 14.05.2013 ab 12:00 Uhr mit uns einen KuCa-Tag zu feiern, an dem wir wirklich zeigen, was im KuCa alles drinsteckt!

Die ganze Einladung als .pdf lesen

Kuca bleibt! Vielleicht...

(02.04.2013) In einer gemeinsamen Pressemitteilung (.pdf) äußern sich das Rektorat und die Studierendenvertretung der PH Freiburg zum geplanten Abriss der PH-Pavillons durch die Stadt Freiburg und betonen dabei, dass die PH Freiburg dringend auf Ersatzfläche angewiesen ist. In der PM heißt es u.a.:

"Die geplante Bebauung des Bahnhofareals in Freiburg-Littenweiler durch die Stadt Freiburg stellt die Pädagogische Hochschule Freiburg vor große Raumprobleme, die kurzfristig nicht zu lösen sind. Besonders betroffen von dieser Entwicklung ist die studentische Selbstverwaltung, die durch die Pläne der Stadt Freiburg ihr 'Studierendenhaus' verliert."

Bei einem Gespräch am 14.03.2013 konnten sich das Rektorat, die Hochschulratsvorsitzende, die Studierendenvertretung und Stadtrat Sebastian Müller auf folgende vier Punkte zur Zukunft des KuCas einigen:

1. Das Rektorat und die Studierendenvertretung gehen, nach dem aktuellen Planungsstand der Stadt Freiburg davon aus, dass das "KuCa" Ende 2014 abgerissen wird. 

2. Falls kein nahtloser Übergang in einen Neubau möglich ist, sichert das Rektorat der Studierendenvertretung zu, übergangsweise Flächen für die Studierendenschaft innerhalb der bestehenden Hochschulfläche bereit zu stellen, die gewährleisten, dass die Studierenden ihre derzeitigen Angebote in Selbstverwaltung fortführen können. Die Gestaltung der Räumlichkeiten ist Sache der Studierenden. 

3. Sowohl das Rektorat als auch die Studierendenvertretung streben einen Neubau an, der die der Hochschule fehlenden ca. 1500 qm Fläche abdecken soll. Dies wird gemeinsam von der Landesregierung eingefordert. In diesem angestrebten Neubau stellt die Hochschule der Studierendenvertretung Räumlichkeiten zur freien Nutzung zur Verfügung, die mindestens der aktuellen Fläche des "KuCas" entsprechen. 

4. Sollte kein Neubau verwirklicht werden, bemüht sich das Rektorat, der Studierendenschaft einen angemessenen Ersatz im Bestand der Hochschule (z.B. ehemaliges Schwimmbad in der Turnhalle) zur Verfügung zu stellen, den die Studierendenvertretung in Selbstverwaltung nutzen kann.

Einen langfristigen Erhalt des KuCas wird es aber vermutlich nur geben, wenn das Land Baden-Württemberg bereit ist, einen Neubau auf dem PH-Campus zu verwirklichen, der ausreichend Platz auch für die studentische Selbstverwaltung gewährleistet, oder wenn es uns gelingt in Campusnähe ein geeignetes Ersatzobjekt (z.B. den Bahnhof Littenweiler) zu finden. Für eine längerfristige Perspektive war dies nur der erste Schritt. Bis der Erhalt des KuCas gesichert ist und wir wirklich sagen können "KuCa bleibt!" gibt es also noch viel zu tun!

Selbstverwaltetes KuCa statt Studentenwerkscafé

(30.01.2013) Am Dienstag, den 29.01.2013 hat der Freiburger Gemeinderat die "Satzung über ein besonderes Vorkaufsrecht (Vorkaufssatzung) für den Bereich des Bebauungsplans mit örtlichen Bauvorschriften Bahnhof Littenweiler" beschlossen und damit einen weiteren Schritt auf dem Weg zum Abriss des selbstverwalteten Studierendenhaus "KuCa" an der PH Freiburg unternommen.

Weiterlesen der Presseerklärung des UStA der PH freiburg als .pdf

KuCa-bleibt!-Rave!!

KuCa Abriss wegraven! Noch 1,5 Jahre bleiben für den Kampf zum Erhalt des Freiraums an der PH Freiburg

(24.01.2013) Etwa 100 Freundinnen und Freunde des KuCas sind am Abend des 22.01.2013 mit einem Demo-Rave durch Freiburg-Littenweiler gezogen. Der Protest für den Erhalt des KuCas repsektive für eine Ersatzfläche innerhalb der bestehenden Hochschulfläche, die auf gleichem Raum Selbstverwaltung ermöglicht, richtete sich primär an die Hochschulleitung der PH Freiburg, aber auch an die Verantwortlichen der Stadt Freiburg und des Landes Baden-Württemberg. Aktuell ist die Zukunft des KuCas ungewisser denn je: die Stadt Freiburg möchte das KuCa spätestens Ende 2014 räumen lassen und im Anschluss das Gebäude abreißen, um Platz für gewinnbringendere Projekte zu machen, das Land Baden-Württemberg will aber frühestens 2016 über ein Ersatzgebäude entscheiden und die Hochschulleitung behauptet, dass innerhalb der bestehenden Hochschulfläche keine geeigneten Räumlichkeiten als Ersatz zur Verfügung stehen würden. Lieber wird von den Verantwortlichen das Vorhaben des Studentenwerks Freiburg-Schwarzwlad nach Einrichtung einer Kaffeebar im Mensazwischendeck unterstützt, und das, obwohl das KuCa gerade solch eine Ersatzfläche sucht (siehe Schreiben an PH-Rektor Ulrich Druwe).

Für die Freundinnen und Freunde des KuCas bedeutet dies, dass in den kommenden drei Semestern kontinuierlich der Druck auf die Verantwortlichen erhöht werden muss, damit spätestens Ende 2014 eine geeignete Ersatzfläche für das KuCa vorhanden ist. Ein weiterer Schritt im Kampf für ein selbstverwaltetes KuCa an der PH Freiburg, war der Rave am vergangenen Dienstag: Nach einer kleinen Runde durch Littenweiler, bei der Infoflyer an die Anwohner_innen verteilt wurden, wurde die Demo auf dem Campus der PH von zwei Freiraumaktivist_innen mit Feuerwerk und einen großen Transparent mit dem passenden Schriftzug "Kritisches Denken braucht und nimmt sich Zeit und Raum. KuCa bleibt!" vom Dach der Hochschule begrüßt. In einem Redebeitrag wurde die aktuelle Situation rund um das KuCa thematisiert und die Forderung und Wichtigkeit eines selbstverwalteten Studierendenhaus deutlich gemacht. Der Rave endete vor dem KuCa. Dort gab es VoKü und es wurde auf der Straße vor dem KuCa weiter getanzt. Anschließend gab es im KuCa noch ein wunderschönes und gut besuchtes Konzert mit Hisztory aus Leipzig und der Elenden Bande aus Freiburg.

Redebeitrag des AK "KuCa bleibt!" als .pdf

Mehr Fotos gibt es hier und einen Radiobeitrag von RDL hier.

Einen weiteren Radiobeitrag von RDL mit Impressionen vom Rave und einem Gespräch mit zwei Mitgliedern des Arbeitskreises "KuCa bleibt!" findet ihr hier.

Studierende fordern den Erhalt des KuCa an der PH Freiburg

 

Schreiben an die neue Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg Theresia Bauer:

(28.07.2011) Wir, die Studierendenvertretung der Pädagogischen Hochschule Freiburg und der Arbeitskreis "KuCa bleibt" wenden uns an Sie als neue Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg in der Hoffnung, dass Sie sich für den Erhalt des Studierendenhaus (KuCa) respektive für ein Ersatzgebäude einsetzen werden. (...)

In einem Antwortschreiben vom 14.09.2010 auf unseren offenen Brief vom 02.08.2010 teilt uns Ministerialdirigent Clemens Benz mit: "Ob die durch den Abbau der Pavillons an der Höllentalstraße entstehende Flächenreduzierung durch die der Pädagogischen Hochschule Freiburg dann noch zur Verfügung stehenden Flächen 'aufgefangen' werden kann oder ob zusätzliche Flächenkontingente bereitgestellt werden müssen, kann derzeit nicht abschließend bewertet werden. Diese wird erst im Jahr 2013 unter Berücksichtigung der dann aktuellen Bedarfssituation und nach den finanziellen Rahmenbedingungen des Landes entschieden werden." Aus einem Schreiben von OB Salomon vom 17.12.2009 geht jedoch hervor, dass wir mit einer Realisierung der Neubebauung und damit einem Abriss unseres Studierendenhauses schon ab 2013 rechnen müssen. (...)

Aus unserer Sicht ist es daher notwendig, schon vor dem Jahr 2013 eine für alle Seiten einvernehmliche und für die Studierenden der PH Freiburg zufriedenstellende Lösung zu finden.
Die Studierendenvertretung der PH Freiburg bittet Sie als Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg in folgenden Punkten um ihre Unterstützung:

1. Machen Sie sich gegenüber dem Vermögens- und Hochbauamt Baden-Württemberg dafür stark, dass noch vor dem Abriss der Pavillons, also vor 2013, ein Ersatzbau an der PH Freiburg zur Verfügung steht, der einen reibungslosen Übergang von "altem" zu "neuem" KuCa gewährleistet.

2. Setzen Sie sich, für den Fall, dass es keinen Ersatz für die wegfallende Fläche geben wird, für eine echte Alternative innerhalb der bereits
vorhandenen Flächen an der PH Freiburg ein, die auf gleichem Raum Selbstverwaltung ermöglicht.

3. Sollten die beiden ersten Punkte nicht zu verwirklichen sein, erörtern Sie bitte, die Möglichkeit, ob das Land Baden-Württemberg die Möglichkeit sieht, mit
der Deutschen Bahn über das alte Bahnhofsgebäude in Littenweiler in Verhandlung zu treten, mit dem Ziel dieses als neues Studierendenhaus den
Studierenden zur Verfügung zu stellen. (...)

Das ganze Schreiben als .pdf lesen.

Antwortschreiben (.pdf) von Ministerin Theresia Bauer

KuCa Bike Kitchen
Donnerstag, 27.10.2016

ab 11 Uhr
Natürlich vorm KuCa

Do 24.10. Autonomes Seminar